Ergo­therapie

Über das Leben, den Alltag und seine Herausforderungen

Das Leben ist ein Abenteuer. Es besteht aus Erfahrungen, die uns prägen, Gefühlen, die uns leiten, Wissen, das uns vermittelt wird und Herausforderungen, an denen wir wachsen.

So meistert ein jeder von uns tagtäglich seinen Alltag. Fähigkeiten, welche wir uns erarbeitet haben, werden zur Routine. Sie geschehen einfach ohne dass wir uns Gedanken um deren Ausführung machen.

Doch was ist, wenn all diese Dinge nicht mehr selbstverständlich sind und diese zu scheinbar unüberwindbaren Hürden in unserem Leben werden, weil uns die physische oder psychische Gesundheit zurückhält? – Weil wir aufgrund einer Erkrankung in all unseren Lebensbereichen beeinträchtigt werden?

Dann ist es Zeit zu handeln. Und um genau das geht es in der Ergotherapie (=griech. ergon): zu handeln!

Was ist Ergotherapie und wie kann sie mir helfen?

Die Ergotherapie unterstützt und begleitet Menschen jeden Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt, oder von einer Einschränkung bedroht sind.

Im Mittelpunkt steht der Mensch innerhalb seines persönlichen Umfeldes und den für ihn bedeutsamen Tätigkeiten in den Bereichen der Selbstversorgung, Freizeit und Produktivität. [..] [Definition DvE 08/2007]

Dieses wird durch die gezielte Förderung von Fähigkeiten erreicht, sowie die Anpassung der persönlichen Umwelt an den Menschen.

Ziel der Ergotherapie ist es also, jedem Menschen, egal wie alt oder jung er ist, Handlungsfähigkeit in seinem persönlichen Alltag unter Berücksichtigung all seiner Beeinträchtigungen zurückzugeben und somit mehr Lebensqualität zu ermöglichen.

Wir machen auch Hausbesuche!

Was kann ergotherapeutisch behandelt werden?

  • Orthopädie – Menschen mit Funktionsstörungen des Bewegungsapparates
    • Nach Frakturen & Rupturen anatomischer Strukturen, Lähmungen, Amputationen, Narben, Fehlbildungen, allen Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
    • Ziele:
      • größtmögliche Selbstständigkeit & Handlungsfähigkeit
      • Schmerzarme Bewegungen und Erlernen von physiologischen Bewegungsabläufen
      • Verbesserung der Sensibilität & Verbesserung der Wahrnehmungsverarbeitung
      • Verbesserung des Bewegungsausmaßes & Hilfsmittelversorgung
      • Gelenkschutz
      • Erlernen von Eigenübungen um das eigene Wohlbefinden dauerhaft zu verbessern
  • Neurologie – Menschen mit Erkrankungen des zentralen & peripheren Nervensystems
    • Schlaganfall, Multiple Sklerose, Parkinson, Polyneuropathien, Tumore, Lähmungen, nach Schädelhirntrauma aller grade und weitere degenerative Erkrankungen des ZNS
    • Ziele:
      • Verbesserung der Fein- & Grobmotorik
      • Verbesserung der Wahrnehmung
      • Sehen, riechen, fühlen, schmecken, hören
      • Des Körperbewusstseins
      • Der Orientierung (zeitlich, räumlich, persönlich)
  • Psychiatrie – Menschen mit psychischen Erkrankungen
    • Affektive Störungen, Störungen der Wahrnehmung und des Denkens, wie zum Beispiel bei Depression, Schizophrenie, Störungen der Wahrnehmung der eigenen Person und der Umwelt
    • Ziele
      • Erwerb sozialer Kompetenzen
      • Förderung der individuellen Wahrnehmungsfähigkeit
      • Verbesserung der Ausdrucksfähigkeit (Verbalisieren von Emotionen und deren Deutung
      • Verbesserung der Kontakt- & Kommunikationsfähigkeit
  • Pädiatrie – Kinder und Jugendliche mit
    • Entwicklungsverzögerungen aller Art (körperlich, geistig, seelisch), Konzentrationsschwierigkeiten, Aufmerksamkeitsdefiziten und Hyperaktivität (ADHS/ADS), Störungen der sensorischen Integration, Störungen der Wahrnehmung (Selbstbild, Körperbild, Körperschema, Sinneswahrnehmung)
    • Ziele
      • Verbesserung der Koordination
      • Verbesserung der Fein- & Grobmotorik
      • Verbesserung der Wahrnehmung in allen Bereichen
  • Geriatrie – Menschen ab 60 Jahren
    • Menschen mit akuten und chronischen Erkrankungen von Körpersystemen,
    • Ziele
      • Verbesserung der Lebensqualität durch Erhalt der Selbstständigkeit
      • Hilfsmittelversorgung
      • Gelenkschutz
      • Training der Selbstversorgung
      • Für den Betroffenen sinnvolle Betätigungen
  • Arbeitstherapie – Das Grundbedürfnis nach Arbeit
    • Menschen die ihren Beruf aufgrund von körperlichen, psychischen oder geistigen Erkrankungen beeinträchtigt sind.
    • Ziele
      • Erproben und Feststellen der Arbeitsfähigkeiten und –fertigkeiten
      • Wiedereingliederung in den Arbeitsbereich ermöglichen durch adaptive Verfahren oder Ausloten von neuen Chancen im Arbeitsleben in adäquaten Arbeitsbereichen

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